Eine Vision, die bewegt - "Kinder laufen für Kinder" ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz

Die Wirkung des eigenen Handelns zu erkennen, zu spüren, dass die eigene Begeisterung andere ansteckt und daraus etwas Größeres entsteht, das ist ein zutiefst sinnstiftender Moment. Genau so fühlte sich der Beginn der Initiative „Kinder laufen für Kinder“ an, die Änne Jacobs vor über 25 Jahren ins Leben gerufen hat.

Was im Jahr 2000 mit einer Idee begann, hat sich zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt: Bis heute sind 980.000 Kinder über 4,5 Millionen Kilometer gelaufen und haben dabei mehr als 10 Millionen Euro an Spenden für benachteiligte Kinder in Deutschland und weltweit gesammelt. Das Motto „sich bewegen, um etwas zu bewegen“ ist heute aktueller und wirksamer denn je.

Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde Änne Jacobs am 20. November 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Diese Ehrung erfüllt sie mit großer Dankbarkeit, auch gegenüber der Bayerischen Staatsministerin Ulrike Scharf, die das Wirken der Initiative in ihrer Würdigung eindrucksvoll beschrieben hat.

Gleichzeitig ist diese Auszeichnung eine Anerkennung für all jene, ohne die „Kinder laufen für Kinder“ nicht das wäre, was es heute ist: für das engagierte Team, frühere wie aktuelle Wegbegleiter:innen, für Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Partner:innen und Förderer, die über viele Jahre an die gemeinsame Vision geglaubt haben.

Ein besonderer Dank gilt dem langjährigen Förderer Genuss-Molkerei Zott, die die Initiative seit über 15 Jahren begleitet, sowie allen weiteren ehemaligen und aktuellen Unterstützer:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Ihr Beitrag hat maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses gesellschaftliche Engagement wachsen und wirken konnte. Denn eines zeigt die Geschichte von „Kinder laufen für Kinder“ ganz deutlich: Großes entsteht immer gemeinsam.

Mit Herz, Ausdauer und intrinsischer Motivation ist aus einer Vision eine Bewegung geworden – und wir laufen weiter. Für Kinder. Für Zukunft. Für die Welt. 


10.02.26