Idee

Die Idee von "Kinder laufen für Kinder"

Die Initiative „Kinder laufen für Kinder“ gibt es seit 18 Jahren. Bis heute sind 835.000 SchülerInnen in ca. 3.000 Schulen fast 3,8 Mio. Kilometer gelaufen und haben eine Gesamtspendensumme in Höhe von 7,6 Mio Euro zugunsten der guten Sache erzielt.

Das Prinzip ist einfach: Die Schule meldet sich an, die SchülerInnen suchen Sponsoren (Angehörige, Bekannte, Unternehmen). Diese spenden pro gelaufenem Kilometer einen vereinbarten Betrag oder einen Fixbetrag. So wächst Jahr für Jahr die Spendensumme durch das sportliche und soziale Engagement der teilnehmenden Kinder.

Machen Sie mit und melden Sie sich mit Ihrer Schule an!

Im Schuljahr 2019/2020 geht die bundesweite Initiative wieder an den Start. „Wir wollen unsere Partnerschulen künftig bei der Entscheidung, wohin ihre Spende geht, stärker einbeziehen. Im neuen Schuljahr können Sie aus drei ganz unterschiedlichen Hilfsprojekten auswählen. Damit entsprechen wir dem Wunsch nach Mitbestimmung vieler Schulen“, so Änne Jacobs, Initiatorin von „Kinder laufen für Kinder“.

In Abstimmung mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V., dem Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. und der Kinderhilfsorganisation Right to Play haben wir für das kommende Schuljahr drei aktuelle Förderschwerpunkte ausgewählt:

Gesundheit: Lachen macht gesund

Nach dem Motto  „Lachen ist die beste Medizin“ erleichtern die regelmäßigen Besuche der Klinikclowns kranken Kindern die oft schwere, von Ängsten und Sorgen geprägte Zeit eines Klinikaufenthalts und fördern den Heilungsprozess. Im Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. sind gemeinnützige Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet miteinander verbunden, die professionelle Clowns Woche für Woche „auf Visite“ in Kinderkliniken entsenden. Die Besuche kommen sowohl kleinen Patienten, die nur kurze Zeit stationär aufgenommen werden, als auch schwerkranken und chronisch kranken Kindern zugute. (www.dachverband-clowns.de)

Bildung: „Schulen für Schulen“

Seit 15 Jahren hat der Verein Themba Labantu e.V. gemeinsam mit dem gleichnamigen Gemeindezentrum im Township Philippi bei Kapstadt eine Oase geschaffen, in der besonders  Kinder und Jugendliche sich unbeschwert aufhalten können. ‚Hoffnung für die Menschen‘, der Name des Vereins, ist zugleich auch das, was der Verein in erster Linie für  Kinder und Jugendliche verwirklichen will. All das in einem Township, in dem die Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit zur Vorherrschaft von Gewalt, Alkohol, Drogen und Kriminalität geführt hat. Um den Kindern und Jugendlichen eine ganzheitliche Bildung zu ermöglichen, hat der Verein 2017 gemeinsam mit dem Zentrum mit dem Aufbau einer eigenen Schule begonnen. “Bildung ist die stärkste Waffe, um die Welt zu verändern”. Dieser berühmte Satz von Nelson Mandela zeigt auf, wie sehr die Bildung gerade in Südafrika ein Schlüsselfaktor ist, durch den es ermöglicht werden kann, sich ein Leben außerhalb eines Townships aufzubauen. Themba Labantu e.V. hat vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) das DZI Spendensiegel als Anerkennung für seine Arbeit zuerkannt bekommen. (www.themba-labantu.de)

Soziales: „Spielen schafft Zukunft“

Spielen kann Leben retten: Ein Fangspiel kann Malaria erklären; ein Fußballspiel Frieden fördern und wichtige Werte wie Toleranz und Teamwork vermitteln; ein PlayDay eine ganze Gemeinde mobilisieren. Right To Play ist eine internationale Kinderhilfsorganisation, die Spiel & Sport nutzt, um Kindern lebenswichtiges Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln. In 15 Ländern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten leistet Right To Play Hilfe zur Selbsthilfe. Lokal gesteuerte Programme helfen Kindern dabei, ihr eigenes Potential durch spielbasierte Lernmethoden zu entdecken und zu entfalten. Gerade dort, wo Armut, Krankheit und Krieg den Alltag bestimmen, sind Spiel & Sport wirkungsvolle Mittel, um Kindern ein Stück Normalität und den Start in eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Um die Strukturen dafür langfristig zu stärken, bilden lokale Mitarbeiter von Right To Play Lehrer und Coaches von Partnerorganisationen in spielbasierten Lehrmethoden aus. Zudem werden Familien und Gemeinden für Kinderrechtsthemen sensibilisiert und das Umfeld der Kinder aktiv mit einbezogen. (www.righttoplay.de)

Die Vorteile im Überblick

"Kinder laufen für Kinder" bietet Vorteile und unterstützt Sie in Ihrem Engagement:

  • bis zu 40% der Spendensumme können einbehalten werden (je nach Anzahl der Teilnahme)
  • für alle Schularten geeignet
  • kostenlose Materialien zur Laufabwicklung (u.a. Sponsorenvereinbarungen, Urkunden, Musterbriefe)
  • einfache und automatisierte Organisation des Laufes durch das "Kinder laufen für Kinder"-Portal
  • attraktive Prämierungen
  • Auswahlmöglichkeit bei der Spende
  • kostenlose Info- und Unterrichtsmaterialien
  • persönliche Beratung
  • 14 Kultusministerien als Schirmherren

"Kinder laufen für Kinder" ist nachhaltig

"Kinder laufen für Kinder" kann auch über das gesamte Jahr in der Schule wirken. Einige Modelle zeigen Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten auf.
Jede Sportstunde zählt
Zu Beginn suchen sich die Kinder Sponsoren, die bereit sind, für jeden gelaufenen Kilometer in der Sportstunde oder beim Lauftraining einen kleinen Betrag zu spenden. Die gelaufenen Kilometer werden an einem Plakat, z.B. mit Klebepunkten für jedes Kind festgehalten. So werden die Kinder das ganze Jahr über motiviert, sich zu bewegen.
Projektwochen in der Schule
Nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in Fächern wie Deutsch, HSU, Religion, Kunst oder WTG kann "Kinder laufen für Kinder" als Inhalt für Projektwochen dienen. Themen wie "gesunde Ernährung und Fitness", sowie "soziales Engagement und Miteinander" können auf vielfältige Weise bearbeitet werden.
P-Seminar im Gymnasium
In weiterführenden Schulen kann "Kinder laufen für Kinder" als Inhalt für das P-Seminar genutzt werden. Die SchülerInnen der Oberstufe organisieren einen Kinderlauf für eine Grundschule. Doppelter Nutzen dabei: Die Grundschule hat keinen Aufwand, das P-Seminar wird in einem tollen Projekt mit sozialem und sportlichem Charakter umgesetzt.
Erst Teilnehmer, dann Helfer, dann Auszubildender
"Kinder laufen für Kinder" kann ein Sprungbrett für Jugendliche sein. Die Volksschule Weidenberg praktiziert dieses Modell seit Jahren erfolgreich. Beim mittlerweile traditionellen Kinderlauf werden die Sponsoren auch eingeladen, mit einem Stand vertreten zu sein, um sich als zukünftiger Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Als Kinder laufen die Schüler Runde um Runde mit, als Jugendliche helfen sie am Veranstaltungstag mit. Dieser Tag ist eine Gelegenheit für die Unternehmen sowie die Schüler sich gleich ein wenig persönlich kennen zu lernen und vielleicht ein Anknüpfungspunkt für einen zukünftigen Ausbildungsvertrag.
 

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